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Fotos für den Führerschein: Anforderungen an das Passbild

Hier steht, welches Passbild die Führerscheinstelle verlangt. Außerdem erfahren Sie, warum ein Foto mit Code meist nicht reicht und wie Sie zu einem passenden Bild kommen.

Biometrisches Passbild im Format 35×45 mm für den deutschen Führerschein
Inhalt
  1. Führerschein-Foto: Anforderungen im Überblick
  2. Biometrisches Passbild für den Führerschein: Papier statt Code
  3. Wo Sie das Bild für den Führerschein abgeben
  4. Häufige Gründe, warum ein Bild für den Führerschein nicht passt
  5. Ausnahmen: Brille, Kopfbedeckung und Sonderfälle
  6. Passbild für den Führerschein machen: zu Hause, im Studio oder online
  7. Quellen

Für den Führerschein brauchen Sie ein biometrisches Passbild im Format 35×45 mm. Es muss im Hochformat und frontal aufgenommen sein und der Passverordnung entsprechen. Anders als beim Personalausweis geben Sie das Bild in der Regel ausgedruckt als Original bei der Führerscheinstelle ab. Ein Foto nur als QR- oder Data-Matrix-Code reicht laut Stadt Darmstadt und Landkreis Uckermark nicht. Ein solches Bild können Sie aus einem guten Selfie online in SelfieDoc vorbereiten und anschließend ausdrucken.

Führerschein-Foto: Anforderungen im Überblick

Die Rechtsgrundlage ist § 21 der Fahrerlaubnis-Verordnung (FeV). Dort heißt es, dass das Lichtbild der Passverordnung entsprechen muss. Die Kommunen setzen das auf ihren Antragsseiten etwas unterschiedlich um. Die Tabelle fasst zusammen, was in den amtlichen Quellen steht.

Parameter Anforderung Quelle
Rechtsgrundlage Lichtbild nach den Bestimmungen der Passverordnung (§ 21 Abs. 3 Nr. 2 FeV) § 21 FeV
Größe 35×45 mm (Darmstadt schreibt „45x35 mm“) Stadt Darmstadt
Ausrichtung Hochformat Stadt Darmstadt
Aufnahme Frontalaufnahme Stadt Darmstadt
Form der Abgabe biometrisches Lichtbild im Original, nicht als QR-Code Stadt Darmstadt
Foto mit Data-Matrix-Code (Fotostudio, Automat) kann in der Fahrerlaubnisbehörde nicht verwendet werden, ein gedrucktes Passfoto genügt Landkreis Uckermark
Kopfhöhe, Hintergrund, Brille, Kopfbedeckung Regeln der Foto-Mustertafel (Bundesdruckerei bzw. Bundesinnenministerium), Werte dort nachlesen Stadt Darmstadt, Stadt Köln
Aktualität „aktuelles“ biometrisches Passfoto, eine feste Frist bei der Behörde erfragen Stadt Köln
Online-Antrag Upload als JPEG/JPG, das Bild muss den biometrischen Anforderungen entsprechen Stadt Köln
Pixel für den Druck 413×531 px bei 300 dpi, rechnerischer Richtwert und keine Behördenangabe Umrechnung aus 35×45 mm
Ausnahmen Die Fahrerlaubnisbehörde kann Abweichungen bei der Gestaltung des Lichtbildes zulassen § 21 FeV

Abgeglichen mit Stadt Darmstadt, § 21 FeV, Landkreis Uckermark und Stadt Köln; Stand: 25.10.2026

Biometrisches Passbild für den Führerschein: Papier statt Code

Für den Führerschein ist laut Landkreis Uckermark weiterhin ein ausgedrucktes biometrisches Passbild nötig; andere Kommunen können abweichen. Seit dem 1. Mai 2025 werden Fotos für Personalausweis, Reisepass und elektronischen Aufenthaltstitel digital an die Behörde übermittelt. Fotostudios und Automaten stellen deshalb oft ein digitales Foto mit Data-Matrix-Code bereit. Laut Landkreis Uckermark fällt der Führerschein nicht unter diese Regel.

Der Landkreis Uckermark sagt es deutlich: „Eine Ausnahme von den digitalen Lichtbildern ist der Führerschein.“ Ein digitales Foto mit Code kann die Fahrerlaubnisbehörde dort nicht verwenden. Benötigt wird ein „normales, gedrucktes biometrisches Passfoto“. Die Stadt Darmstadt verlangt ebenfalls das Lichtbild „im Original (nicht als QR Code)“.

Manche Städte machen eine Ausnahme. In Köln ist ein digitales Passbild erlaubt, wenn Sie bei Ihrem Termin das Serviceterminal im Kundenzentrum nutzen. Für das Foto am Terminal fällt dort eine Gebühr an; die aktuelle Höhe erfahren Sie bei der Stadt. Ohne Terminal braucht auch Köln einen Ausdruck.

Wenn Sie Ihr Passbild im Fotostudio machen lassen, sagen Sie gleich, dass es für den Führerschein ist. Dann bekommen Sie einen klassischen Ausdruck und nicht nur den Code.

Wo Sie das Bild für den Führerschein abgeben

Das Passbild geben Sie zusammen mit dem Antrag bei der Fahrerlaubnisbehörde ab, also bei der Führerscheinstelle Ihres Kreises oder Ihrer Stadt. In Köln läuft das zum Beispiel über das Kundenzentrum. Einige Kommunen bieten einen Online-Antrag an. Köln nimmt dort Fotos als JPEG/JPG an. Ein Limit für Pixel oder Dateigröße nennt die jeweilige Kommune, die Quellen geben dazu keine bundesweite Zahl an.

Ob Ihr Bild angenommen wird, entscheidet Ihre Führerscheinstelle. Das Foto muss biometrisch sein und die Regeln der Passverordnung erfüllen. Ob die Führerscheinstelle ein selbst gemachtes Foto akzeptiert, fragen Sie vorab dort nach. Wie viele Exemplare Sie mitbringen sollen, steht auf der Antragsseite Ihrer Stadt. Eine einheitliche Zahl haben wir in den amtlichen Quellen nicht gefunden.

Häufige Gründe, warum ein Bild für den Führerschein nicht passt

Die amtlichen Seiten nennen nur wenige konkrete Punkte. Diese sollten Sie aber kennen:

  1. Nur Code statt Foto. Sie bringen den Ausdruck mit Data-Matrix- oder QR-Code aus dem Fotostudio, aber kein klassisches Passbild. Darmstadt (QR-Code) und Uckermark (Data-Matrix-Code) akzeptieren kein Foto nur als Code.
  2. Falsches Format. Das Bild ist nicht 35×45 mm groß oder liegt im Querformat vor.
  3. Keine Frontalaufnahme. Der Kopf ist zur Seite gedreht oder geneigt.
  4. Nicht biometrisch. Kopfgröße, Hintergrund oder Ausleuchtung weichen von der Foto-Mustertafel ab, auf die Darmstadt und Köln verweisen.
  5. Nicht aktuell. Köln verlangt ein aktuelles Foto. Eine feste Frist nennt die Quelle nicht; fragen Sie bei Ihrer Führerscheinstelle nach.

Die Regeln anderer Dokumente, etwa für Personalausweis oder Reisepass, lassen sich nicht einfach auf den Führerschein übertragen.

Ausnahmen: Brille, Kopfbedeckung und Sonderfälle

Die Fahrerlaubnisbehörde darf von den Gestaltungsregeln abweichen. Das steht ausdrücklich in § 21 FeV: Die Behörde „kann Ausnahmen … zulassen“. Wann das möglich ist, entscheidet Ihre Führerscheinstelle im Einzelfall. Klären Sie das am besten vor dem Termin.

Für Brille und Kopfbedeckung nennen die Antragsseiten von Darmstadt und Köln keine eigenen Regeln. Sie verweisen auf die Foto-Mustertafel. Schauen Sie dort nach, bevor Sie das Foto machen.

Passbild für den Führerschein machen: zu Hause, im Studio oder online

Es gibt drei übliche Wege. Wichtig ist, dass am Ende ein ausgedrucktes biometrisches Bild in 35×45 mm vorliegt. Ob ein selbst gemachtes Foto akzeptiert wird, klärt Ihre Führerscheinstelle. Die letzte Entscheidung trifft Ihre Führerscheinstelle.

Fotostudio oder Fotoautomat. Das ist der bequemste Weg, wenn Sie ohnehin unterwegs sind. Achten Sie darauf, dass Sie Papierbilder bekommen und nicht nur den Code für die digitale Übermittlung.

Zu Hause mit dem Smartphone. Halten Sie sich bei Hintergrund und Kopfhaltung an die Foto-Mustertafel und blicken Sie gerade in die Kamera. Das Licht sollte von vorn kommen, ohne Schatten im Gesicht. Bitten Sie jemanden, das Foto frontal auf Augenhöhe zu machen. Danach müssen Sie das Bild auf 35×45 mm zuschneiden und so drucken, dass das Maß genau stimmt. Für 300 dpi entspricht das rechnerisch 413×531 Pixeln.

Online aus einem Selfie. In SelfieDoc laden Sie ein Selfie hoch. Der Dienst schneidet das Bild auf das Führerschein-Format 35×45 mm zu und richtet Kopfposition und Hintergrund nach der Vorlage aus. Die Gesichtszüge verändert er nicht. Sie erhalten die Datei und eine Druckvorlage. Die Druckvorlage drucken Sie am Fotodrucker in der Drogerie oder im Fotolabor aus und schneiden die Bilder zu. Ob Sie für einen Online-Antrag eine eigene Datei hochladen dürfen, klären Sie vorab bei Ihrer Kommune. Köln nennt dafür JPEG/JPG und biometrische Anforderungen.

Prüfen Sie vor der Abgabe kurz drei Dinge: Maß 35×45 mm, Hochformat und gerader Blick in die Kamera. Bei Unsicherheit hilft ein Anruf bei der Führerscheinstelle.

Quellen

Häufige Fragen

Welche Größe hat das Passbild für den Führerschein?

Verlangt wird ein biometrisches Lichtbild im Format 35×45 mm, also Hochformat und frontal aufgenommen. Die Stadt Darmstadt schreibt das Maß als 45×35 mm, gemeint ist dasselbe Format.

Brauche ich ein biometrisches Foto für den Führerschein?

Ja. Nach § 21 Abs. 3 Nr. 2 FeV muss das Lichtbild der Passverordnung entsprechen. Die Einzelheiten wie Kopfhaltung und Hintergrund stehen in der Foto-Mustertafel, auf die Darmstadt (Bundesdruckerei) und Köln (Bundesinnenministerium) verweisen.

Gilt die digitale Passbild-Regel seit Mai 2025 auch für den Führerschein?

Nach Angaben des Landkreises Uckermark nicht. Dort brauchen Sie weiterhin ein normales, ausgedrucktes biometrisches Passfoto. Ein digitales Foto mit Data-Matrix-Code aus dem Fotostudio oder vom Automaten kann die Fahrerlaubnisbehörde dort nicht verwenden. In Köln ist ein digitales Foto nur über das Serviceterminal im Kundenzentrum möglich. Fragen Sie bei Ihrer Führerscheinstelle nach, wie sie es handhabt.

Kann ich ein Foto für den Führerschein online machen?

Sie können das Bild online vorbereiten, müssen es aber ausdrucken und abgeben. In SelfieDoc laden Sie ein gutes Selfie hoch und erhalten eine Datei im Format 35×45 mm sowie eine Druckvorlage. Die Gesichtszüge bleiben dabei unverändert. Den Ausdruck machen Sie selbst, zum Beispiel am Fotodrucker in der Drogerie. Ob das Bild angenommen wird, entscheidet die Führerscheinstelle.

Wie viele Passbilder brauche ich für den Führerscheinantrag?

Eine bundesweit einheitliche Zahl haben wir in den Quellen der Behörden nicht gefunden. Die Anzahl nennt Ihre Führerscheinstelle oder die Antragsseite Ihrer Stadt.

Wie alt darf das Bild für den Führerschein sein?

Die Stadt Köln verlangt ein „aktuelles“ biometrisches Passfoto. Eine feste Frist für ganz Deutschland nennen die Quellen nicht. Die genaue Vorgabe erfahren Sie bei Ihrer Führerscheinstelle.

Autor

SelfieDoc-Redaktion

Redaktion

Wir sammeln die Vorgaben für Passbilder und prüfen sie anhand offizieller Quellen. Jede Angabe in einem Artikel stützt sich auf eine Primärquelle – die Website der Behörde oder die Vorschrift selbst –, verlinkt am Ende der Seite. Neben den Anforderungen nennen wir das Datum, an dem wir die Quelle geprüft haben. Vor der Veröffentlichung prüft ein zweites Redaktionsmitglied jede Seite: Zahlen, Zitate und Sprache.

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